Bester Beobachtungsort
Wenige Minuten Nacht, am Tag
2 Std. 12 Min. lang, und 2 Min. 25 Sek. darin, die mit nichts vergleichbar sind.
C1 · Erster Kontakt
Eine Kerbe am Rand der Scheibe
Der Mond nagt an der Scheibe, doch das Tageslicht rührt sich zwanzig Minuten lang nicht.
Partielle Phase
Die Sichel schließt sich
Die halbe Sonne ist fort, und nichts ändert sich: Das Auge gleicht es aus. Jenseits von 80 % gibt das Licht schlagartig nach.
Die letzten Sekunden
Perlschnurphänomen, dann der Diamantring
Der letzte Faden Photosphäre zerbricht zwischen den Mondbergen in Perlen. Die Landschaft fällt in sich zusammen.
Totalität
Die Korona erscheint
Rundum ein oranger Ring am Horizont — das ist der Tag, anderswo. Die hellsten Sterne treten hervor.
Während der Totalität, und nur während ihr, ist die Korona mit bloßem Auge zu sehen; mit dem ersten Strahl wird der Augenschutz wieder nötig.
Maximum
Von hier aus verschwindet die Sonne nicht
Die Korona sieht nur, wer im Schattenband steht. Draußen ist es selbst bei 99 % noch Tag.
C3 · Austritt
Der Diamantring, rückwärts
Die Photosphäre kehrt auf der anderen Seite zurück. Das Licht steigt so, wie es gefallen war — das Auge braucht länger, um nachzukommen.
C4 · Letzter Kontakt
Vorbei
Die Scheibe ist wieder ganz. An ein und demselben Ort kehrt eine totale Finsternis im Mittel alle drei bis vier Jahrhunderte wieder — und manchmal schon im nächsten Jahr.
Blick zur Sonne nur mit Schutzbrille nach ISO 12312-2.
Außer Reichweite
Von hier aus ist keine Finsternis zu sehen
Von diesem Ort aus begegnen sich Sonne und Mond nicht über dem Horizont. Es gibt nichts abzuspielen.
Der Himmel geht auf