totale Sonnenfinsternis · 12. August 2026
Der Himmel wird klar simuliert: eine Darstellungsentscheidung, keine Wettervorhersage.
Der beste Beobachtungsort
Eine Nacht von wenigen Minuten, mitten am Tag
Sie stehen am besten Ort der Erde, um sie zu sehen. Scrollen Sie: Die Seite wird zur Finsternis selbst, Sekunde für Sekunde.
C1 · Erster Kontakt
Eine Kerbe am Rand der Scheibe
Noch ändert sich nichts. Der Mond beißt sich an einer Seite in die Sonnenscheibe, aber das Tageslicht wird sich in den nächsten zwanzig Minuten kein Haar breit ändern — das Auge gleicht es aus.
Partielle Phase
Die Sichel schließt sich
Ab 80 % Bedeckung wird der Schatten endlich sichtbar: Die Farben verlieren ihre Wärme, die Kontraste werden hart, die Luft kühlt ab.
Die letzten Sekunden
Perlschnurphänomen, dann der Diamantring
Der letzte Faden Photosphäre zerbricht zwischen den Mondbergen in Perlen. Die Landschaft fällt in sich zusammen. Hier nimmt man die Brille ab.
Totalität
Die Korona erscheint
Der Horizont behält rundum einen orangefarbenen Ring — das ist der Tag, anderswo. Die hellsten Sterne treten hervor.
Maximum
Von hier aus verschwindet die Sonne nicht
Um die Korona zu sehen, muss man in das Schattenband hinein — ein paar hundert Kilometer genügen manchmal. Außerhalb ist es selbst bei 99 % noch heller Tag.
C3 · Austritt
Der Diamantring, rückwärts
Die Photosphäre kehrt auf der anderen Seite zurück. In wenigen Sekunden geht der Tag wieder an, schneller als er erloschen war.
C4 · Letzter Kontakt
Vorbei
Die Scheibe ist wieder vollständig. Von einem bestimmten Ort aus lässt die nächste totale Finsternis im Mittel dreieinhalb Jahrhunderte auf sich warten — deshalb reist man diesen hinterher.
Außer Reichweite
Von hier aus ist keine Finsternis zu sehen
Von diesem Ort aus begegnen sich Sonne und Mond nicht über dem Horizont. Es gibt nichts abzuspielen: Nähern Sie sich dem Schattenband, um etwas zu sehen.
Der Himmel geht auf